Am 21. März - Aufstehen gegen Rassismus!
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Am 21. März - Aufstehen gegen Rassismus! 14.03.2019

Der 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus, zu dem der Interkulturelle Rat in Deutschland e. V. bundesweit Organisationen und Einrichtungen dazu aufruft, sich im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen.

Auch wir sind dabei und rufen dazu auf, lautstark gegen Rassismus am 21. März 2019 an der Demonstration in der Lüneburger Innenstadt teilzunehmen.
Start um 17:00 vor dem Theater an der Lindenstraße.

Wir sind die Mehrheit in der Gesellschaft! Für eine Welt ohne Rassismus. Für eine vielfältige Gesellschaft hier in Lüneburg!

 

Hintergrund des internationalen Tages gegen Rassismus:

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville, Südafrika, in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen. Dabei haben 69 Demonstrierende, darunter acht Frauen und zehn Kinder, ihr Leben verloren. 300 weitere Menschen wurden teilweise schwer verletzt. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen (UN) 1966 den 21. März als "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" ausgerufen.

Der Aufruf erfolgt in einer Zeit, in der in Deutschland und auf internationaler Ebene Nationalismus, Rechtspopulismus und rassistische Ideologien wieder verstärkt Zulauf erreichen.

Die rassistische Ablehnung und Abwertung von Geflüchteten, Migrant*innen sowie vermeintlich »An-deren« und »Fremden« hat sich tief in der Gesellschaft und in allen Milieus verfestigt. Für die von Diskriminierung und Rassismus betroffenen Menschen bedeutet dies die alltägliche Verletzung ihrer Menschenwürde und die ständige Gefahr, Opfer von rassistischer Gewalt zu werden.

Rechtspopulistische und nationalistische Parteien erzielen hohe Wahlergebnisse und bilden auch in Europa Regierungen, wie etwa in Polen, Ungarn oder Italien. An immer mehr Orten gibt es gewalttätige Straßenbewegungen gegen Migrant*innen, Muslim*innen, Frauen, LGBT+, Schwarze und Indigene sowie politische Gegner*innen.

Rassismus nährt Hass gegen vermeintlich „Andere“. Antisemitismus ist vielerorts wieder verstärkt zu sehen – mit schrecklichen Folgen, wie z.B. beim Attentat auf die Synagoge in Pittsburgh im Oktober 2018. Sinti und Roma sind zur Zielscheibe der rechten Regierungen in Europa geworden. Islamfeindlichkeit ist weit verbreitet. Vor allem Muslima, die ein Kopftuch tragen, leiden unter zunehmender Aggression; in Deutschland wie auch anderswo in Europa.
 


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