Gesellschaft und Politik

DIE MACHT DER GEFÜHLE. DEUTSCHLAND 19/19

Ausstellung vom 17.06.2019 – 20.08.2019

Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit.Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19/19“ an, indem sie einen emotionsgeschichtlichen Blick auf die vergangenen 100 Jahre wirft. Die gemeinsam von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Schau wurde von den Historikerinnen Ute und Bettina Frevert erarbeitet. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt, um Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten zu verdeutlichen, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert. Anlass dieser Ausstellung sind die zahlreichen Jahrestage, die 2019 dazu anregen, sich mit der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland auseinanderzusetzen: 100 Jahre Volkshochschule, 100 Jahre Gründung der Weimarer Republik, 90 Jahre Weltwirtschaftskrise, 80 Jahre deutscher Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs, 75 Jahre 20. Juli und Landung der Alliierten in der Normandie, 70 Jahre doppelte deutsche Staatsgründung, der Regierungswechsel in Bonn vor 50 Jahren, 30 Jahre Friedliche Revolution und 15 Jahre EU-Osterweiterung.

zur Webseite der Ausstellung

Begleitfilme

Jüdisches Leben in Lüneburg


Kursnummer 192-14300
Beginn Sa., Sa, 09.11.2019 um 16:00 Uhr, 16:00 - 18:15 Uhr
Kursgebühr EUR 5,00, ermäßigt: EUR 2,50 vor Ort zu zahlen
Dauer 1 Termin
Kursleitung Team Geschichtswerkstatt Lüneburg e.V.
Kursort Treffpunkt Geschichtswerkstatt, Heiligengeiststr. 28 (DGB-Haus)
Dokumente zum Kurs Zu diesem Kurs sind keine Dokumente vorhanden
Für 200 jüdische Lüneburger/innen wurde 1894 von der Jüdischen Gemeinde in Lüneburg eine Synagoge eingeweiht. An der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Lüneburgs waren jüdische Lüneburger/innen aktiv beteiligt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde ihre Mitarbeit im öffentlichen Leben boykottiert, Juden/Jüdinnen wurden vertrieben. Sie wanderten aus oder wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Auf diesem Rundgang erfahren Sie, wo und wie jüdische Familien in Lüneburg gelebt und gewirkt haben. Im Anschluss an die Stadtführung wird eine Gesprächsrunde in der VHS REGION angeboten.

Plätze frei





Datum
09.11.2019
Uhrzeit
16:00 - 18:15 Uhr
Ort
Treffpunkt Geschichtswerkstatt, Heiligengeiststr. 28 (DGB-Haus)


Gemeinnützige Bildungs- und Kulturgesellschaft Hansestadt und Landkreis Lüneburg mbH

Volkshochschule REGION Lüneburg

Haagestraße 4 | 21335 Lüneburg
04131 1566-0
04131 1566-150
vhsinfo@vhs.lueneburg.de

Öffnungszeiten

Montag - Freitag 08:00 - 13:00 Uhr
Montag - Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag 08:00 - 10:00 Uhr

Die Volkshochschule REGION Lüneburg ist zertifizierte Bildungseinrichtung.

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