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Kein Ende der Gewalt?

Wie kann eine Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen


Kursnummer 201-10011
Beginn Di., 28.04.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 10,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dozententeam
Kursort VHS, Haagestraße 4, 21335 Lüneburg, Raum V3.04
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In der Friedensethik vollzog sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel: Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, unter welchen Bedingungen die Anwendung militärischer Gewalt gerechtfertigt sein kann, sondern welche Wege zum Frieden führen. Der Vortrag analysiert die Kriegserfahrungen und Friedenshoffnungen der Menschen von der Antike bis zur Gegenwart. Er verfolgt die Entwicklung der Lehre vom gerechten Krieg und skizziert die Herausforderungen einer Friedensethik für das 21. Jahrhundert. Dabei zeigen sich auch im Konzept des gerechten Friedens Spannungen und Widersprüche. Das Ziel der angestrebten Gewaltfreiheit gerät mit der Schutzverantwortung für Menschen in Not in Konflikt. Der Vortrag analysiert dieses ethische Dilemma und zeigt konstruktive Wege zu seiner Überwindung.
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff zählt zu den führenden katholischen Theologen. Er ist Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Ethikrates.
Leitung: Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff

Plätze frei





Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff)

Datum
28.04.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
VHS, Haagestraße 4, 21335 Lüneburg, Raum V3.04


Gemeinnützige Bildungs- und Kulturgesellschaft Hansestadt und Landkreis Lüneburg mbH

Volkshochschule REGION Lüneburg

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